

AND ALL THIS IN EUROPE

IN A CENTURY WHERE ART, SCIENCE,
TASTE, ENLIGHTENMENT, AND REFINEMENT
HAVE REACHED HEIGHTS
FROM WHICH IT MAKES US DIZZY
TO LOOK DOWN UPON
PREVIOUS CENTURIES.
ÜBER DEN GEBRAUCH DER VERNUNFT IN GLAUBENSSACHEN
IX. 28. S. 85 – 86
Wenn eine gute Anstalt ihren Zweck so gröblich verfehlt hat, daß gerade das Gegenteil von dem, was sie bewirken sollte, heraus gekommen ist, so sind nur zwei Dinge zu tun. Man muß entweder die gute Anstalt völlig eingehen lassen – oder, man muß so lange nachforschen, woran es liegt daß sie ihren Zweck verfehlte, bis man es ausfündig gemacht hat. Ist aber das Gute, aus welchem wider seiner Natur Böses heraus gekommen ist, von solcher Art, daß es nicht von uns abhängt, ob es da sein oder nicht da sein soll, und die Sache so beschaffen, daß sich jedermann durch bloßes Auftun seiner Augen überzeugen kann, das Übel sei bloß daher gekommen, weil sich mit jenem Guten etwas Böses vermischt hatte, das nicht nur die heilsame Wirkung desselben verhinderte, sondern es durch seine Beimischung sogar in ein verderbliches Gift verwandeln musste, und es völlig in unsrer Gewalt steht, dieses Böse von dem Guten abzuschneiden, so däucht mich die Frage: „was also zu tun sei?“ für Leute, die bei ihren 5 Sinnen sind, keine Frage mehr. Dann möchte es wohl auch Zeit werden mit Ernst darauf zu denken, wie wir uns selbst helfen wollen.
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