
POLITENESSE,
WHICH PREVENTS US FROM TELLING PEOPLE
ABOUT THEIR WEAKNESSES IN PUBLIC,
IS NOT THE DUTY OF A WRITER,
WHO IS REQUIRED TO SPEAK OUT ABOUT PERSONS,
OR SOCIETIES OR COUNTRIES,
REGARDLESS OF HOW BIG OR SMALL THEY ARE.
GESPRÄCHE UNTER VIER AUGEN
X. 31. S. 409 – 410
Sie wollen, dass man in eine einzelne Welt Begebenheit wie in einen Spiegel schauen soll, um zu sehen, was zu tun sei, und ich sollte nicht die Geschichte von vierzig hinter uns liegenden Jahrhunderten als ein zuverlässiges Orakelbuch betrachten, das mich am besten belehren kann, was wir uns von einem solchen Beispiel zu versprechen haben? – Nichts, nichts – oder vielmehr noch was schlimmeres als nichts.
Man wird seine Vorrechte und Vorteile eifersüchtiger und hartnäckiger als jemals behaupten. Man wird der öffentlichen Meinung mit der kältesten Verachtung spotten, und den gefürchteten Missbrauch der Vernunft durch willkürliche Einschränkungen ihres freien Gebrauchs zu verhindern glauben, das ist, dem Arzt das einzige Heilmittel gegen die Krankheit aus den Händen schlagen, und sie durch eine heroische Kur vertreiben wollen. Gewalt und Gewalt, und immer Gewalt, wird das Losungswort sein, weil man sich einbilden wird, nicht der Missbrauch der Gewalt, sondern dass man zu wenig Gewalt gebraucht habe, sei die Ursache alles des Unwesens, das man gesehen hat, und dessen Ausbreitung man zuvorkommen will.
(Die Fehlerhaftigkeit der Web sei unerklärlich gross, und jeder neue Ansatz eine „Verschlimmbesserung„. Bis auf Weiteres geht nur dieses Layout.)
